Freitag, 30. Juni 2017

[Review] Alu-Dibond Butlerfinish® von Saal-Digital

Vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen bei Saal-Digital Tester zu werden. Ich hatte vor vielen Jahren (2011) bereits ein Fotobuch selber erstellt (und bezahlt) und war damals doch von einigen Punkt etwas negativ überrascht. Doch dazu in einem anderen Post. Vor einer Bestellung als Wandbild schreckte ich immer zurück, da wir mehrmals Ärger mit der Order von Kalendern hatten. Aus diesem Grunde war ich froh nun doch ein Wandbild testen zu können. Und es wird definitiv nicht das letzte Bild bleiben. Auch unsere Kunden im Fotostudio (wo das Wandbild direkt nach Erhalt aufgehangen wurde) sind sehr begeistert davon. Kommen wir nun erst einmal zu unserem ausgewählten Bild:   

photographer: Renè Deutscher 
model: Kim Marie
h/m: Manuela hiller Visagistik (myself)


Es handelt sich um ein Motiv mit hohem Anteil an Gold- und Bronzetönen. Durch das Motiv selber entsteht ja schon eine schöne Tiefe, welche wir nun auch auf dem Alu-Dibond Butlerfinish® testen wollten.

 Saal-digital schreibt selber zu diesem Typ Wandbild: "...Ein außergewöhnlicher und zugleich effektvoller Look. Ihr Motiv wirkt! Die gebürstete Aluminiumoberfläche sticht vor allem bei hellen Bildanteilen besonders hervor und hinterlässt einen bleibenden Eindruck sowie ein edles Erscheinungsbild..."(Quelle Saal-digital.de)

 Diese hellen Bildanteile sind bei unserem Bild ja die Goldtöne und Lichtreflexe. Natürlich kommt es bei "... kontrastreiche Schwarz-Weiß-Motive kommen beim Alu-Dibond Butlerfinish® besonders gut zur Geltung. Helle Bildelemente werden dabei nicht gedruckt, so dass die gebürstete Aluminiumoberfläche hindurch schimmert...."

Nun, schwarz weiß kann jeder *hust* nein natürlich stimmt das so nicht. Da wir das Wandbild aber gezielt in unserem Fotostudio aufhängen wollten, brauchten wir natürlich auch ein absolut passendes Motiv. Da unsere Kunden gerne mit Bronzetönen bzw Goldtönen spielen bot sich dies natürlich an. Zumal wir auch ein ganz bestimmtes Licht im Kopf hatten, welches bei solch einem Finish besonders edel zur Geltung kommen soll.


Der spezielle UV-Direktdruck mit 6-Farben inklusive Lightfarben (herkömmlich nur 4 Farben) sorgt für eine beeindruckende Farbintensität bei höchster Auflösung (ohne Pixeltreppchen) und maximaler Schärfe. Irgendwann werden wir uns nochmal gezielt an ein Motiv für ein Alu-Dibond Butlerfinish®  in schwarz-weiß-Tönen erstellen und bestellen. Das steht schon fest. Dann kann ein direkter Vergleich zwischen den Tönen gezogen werden. Doch kommen wir nun zu weiteren Details.


Bei diesem ersten close up ist die Aluminium-Oberfläche mit Butlerfinish sehr gut erkennbar. Butlerfinish bedeutet, dass das Aluminium gebürstet wurde, weshalb die hellen Farbtöne aus dem Untergrund sichtbar werden und so noch besser das Licht reflektieren können und als Glanzpunkte hervortreten. Die Oberfläche wirkt tatsächlich sehr edel und hochwertig in der Haptik.

Saal-digital schreibt hier auch: "...Der spezielle UV-Direktdruck mit 6-Farben inklusive Lightfarben (herkömmlich nur 4 Farben) sorgt für eine beeindruckende Farbintensität bei höchster Auflösung (ohne Pixeltreppchen) und maximaler Schärfe..." Was ein sehr farbiges Bild mit einem Extrem-make-up mit Sicherheit noch verstärken dürften. Zu sehen ist diese Farbvielfalt auch in den unterschiedlichen Bronze- und Goldtönen im Make up. In natura noch besser zu sehen.





Bei diesem Lippen-close-up ist die Klare Wiedergabe der Lichtreflexe genau zu sehen. Genauer gesagt reflektieren die Lippen/Schulter/Perlen sehr schön wieder, ohne stumpf oder matt zu wirken. or allem für eine Verstärkung und Unterstreichung von metallicfarbenen Materialien (Lippenstift, Lidschatten oder auch Highlights im Gesicht und Stoffen) ist dieses Finish des Wandbildes ideal.



Im Close up erkennt man sowohl die noch immer vorhandene punktgenaue Schärfe - trotz des gebürsteten Aluminiums - als auch den hervorgehobenen Glanzpunkt. Ebenso schon im Ansatz zu erkennen ist die "Brushart" der Oberfläche. Das Bild ist durch die Bürstung ganz leicht gestreift, erhält dadurch aber die perfekte Mischung zwischen matter Oberfläche und glanzvoller Höhepunkte.



Durch die metallene Trägerfläche werden kleinere Details, wie z.B. Pailletten im Kopfschmuck schon fast dreidimensional "nach vorn"  geholt, was dem Bild im Gesamten noch mehr Raum und Tiefe gibt. Bei der richtigen Beleuchtung, wie einer Galeriebeleuchtung des Motives, werden die Details, welche schon bei der Aufnahme durch Reflektion hervorgehoben wurden, das Licht noch mehr und besser reflektieren. Wodurch der von Saal-Digital erwähnte Glanz richtig vollflächig erstrahlen kann. In diesem Close up des Stirnbandes kann man diese Situation gut erkennen. Wir haben es extra so unter einer Lampe angebracht, dass man die Galeriebeleuchtung erahnen kann.



Der Ausschnitt der Schulter zeigt sehr gut den Erhalt der Hautstruktur in Kombination mit der gebürsteten Oberfläche. Die Bürstung bringt auch hier wunderbar die Haut des Models zum Leuchten, verstärkt den Farbglanz und wird extrem metallisch und auch unglaublich realistisch. In Natura sogar noch realistischer, als ich es hier auf dem Foto einfangen konnte.





Und nun nochmal das Motiv im Ganzen und schwenken wir nun den Blick auf die ganzen Technischen Dezails (Anbringung, Materialien, Gewicht etc.)

Zu diesen Details schreibt Saal-Digital folgende Punkte: "... Aluminiumverbundplatte 3 mm Stärke ...., zentimetergenaue Wunschgrößen verfügbar .......Standard-Aufhängung:
Die Standard-Aufhängung ermöglicht Ihnen ein leichtes und unkompliziertes Aufhängen Ihres Wandbildes, da diese nur noch aufgeklebt werden muss, ....von vorne nicht sichtbar, .... Standard-Aufhängung inklusive Wandabstandshalter liegen Ihrer Bestellung bei und müssen selbst montiert werden, ....die Standardaufhängung ist nur für den Innenbereich geeignet...."


Kommen wir zu unserem Eindruck zu dem Aufhängungssystem.: Ausgeliefert wurde das Wandbild mit selbstklebenden Wandhalterungen, die beim Positionieren nach links oder rechts auch noch einige Zentimeter Spielraum lassen, wodurch man nicht ganz punktgenau die Halter in der Wand anbringen muss und evtl. schon vorhandenene Halterungshaken besser nutzen kann. Zusätzlich wird noch ein Gummi-Abstandhalter an die Bildrückseite angebracht (selbstklebend), damit das Bild plan an der Wand liegt. Dieser hat genau die richtige Höhe, damit das Bild ganz genau gerade nach unten hängt und nicht im Hängen "kippt".

Bei einer Größe von 60x40cm (unsere gewählte Größe) ist das Bild weitaus leichter, als ein Posterabzug im Glasrahmen!
Viele Kunden haben Bedenken bei der Betrachtung von der Seite (Bildrand/-Kante auf Alu-Motive, da man unterschiedliche Materialien sieht (Trägerplatte, Kern, Rückplatte).  Hier wurde absolut genau gefertig! Durch den schwarzen Kern und die silberfarbenden Trägermaterialien verleiht der Blick auf 

die Seite des Bildes sogar einen edlen und wertigen Anblick. Dies ist auch im folgenden Bild sehr gut erkennbar.


Die in Selbstmontage mitgelieferte Aufhängung im direkten Vergleich zum Wandbild betreffs der Dicke. Man sieht, trotz dieser Aufhängung ist das Wandbild am Ende sehr gut an der Wand liegend. Und, was für mich sehr wichtig ist, noch dünner, als hätten wir ein Poster mit einem edlen Glas/Rahmen gewählt. 


Die Rückseite mit den aufgebrachten Aufhängungsteilchen und dem Abstandshalter im unteren Bereich. Auch wenn ich normal slebst ist die Frau bin, habe ich dies doch meinem Mann überlassen, damit er auch gleich die entsprechenden vorhandenen Nägel in der Wand nutzen kann. Teamarbeit quasi ;-)


Abstandhalter und Wandaufhängung nochmal im close up.


Und nochmal eine Totale auf die extrem glatte, robuste und spiegelnde Rückseite des Alu-Dibond Butlerfinish®.


Die Dicke des Wandbildes im Vergleich zu unserem Tisch im Studio. Wirklich sehr dünn, aber trotzdem extrem stabil. Ich bin hoch erfreut.


Ein Einblick in unser Fotostudio, in welchem nun das Wandbild im Alu-Dibond Butlerfinish® an einer Wand neben der Tür gegenüber unseres Fensters hängt. Bisher waren die Kundenmeinungen dazu durchweg positiv und sehr interessiert.

Zusammenfassung der technischen Fakten in Kurzform (Quelle Saal-Digital):

  • Aluminiumverbundplatte 3 mm Stärke
  • die gebürstete Aluminiumoberfläche schimmert bei hellen Bildelementen hindurch
  • 6-Farb-UV-Direktdruck inklusive Lightfarben (normalerweise nur 4 Farben)
  • zentimetergenaue individuelle Wunschgrößen verfügbar
  •  Minimal- und Maximalformats: 10 x 15 cm bis 110 x 200 cm 
  •  Licht-, Farb- und sogar Wasserbeständigkeit 
  •  ausschließlich VOC-freie UV-Tinten werden verwendet
  • für Nass-Bereiche (Bäder und Küchen) sowie für den Außenbereich bestens geeignet
  • je nach Format auch mit Profil- oder Standard-Aufhängung oder Schraubhalterung möglich
  • Für Profis ist ein ICC-Profil erhältlich
  •  Farbintensität bei höchster Auflösung (ohne Pixeltreppchen) und maximaler Schärfe
  • Aufhängungen: Profil-, Standard (unsere Aufhängung) und Schraubhalterung



    Fazit:

    Alles in allem bin ich / sind wir extrem zufrieden und positiv überrascht. Ebenso Fakt ist, dass wir uns noch 2 Wandbilder in diesem Finish im Laufe der nächsten Monate in schwarz-weiß und mit extremer Farbe bestellen werden.

    Vielen lieben Dank an die Möglichkeit der Testung an Saal-Digital

    *P.R.Sample

Samstag, 13. Mai 2017

Aktuelles Update



Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr eigentlich alles für den Blogpost schon vorbereitet habt und euch gerade an die Bearbeitung der Bilder, oder aber, an das Schreiben des Textes setzen wollt und dann geht nix mehr? Da kommt der Sohnemann an, dann legt sich der Kater so auf/ neben mich, dass ich nicht schreiben kann. Dann kommt da auch noch so ein Mensch, der mein Dauerverlobter / Mann / irgendwie-da-Mensch ist, der auch ein klein wenig umschmeichelt werden sollte und auch möchte :-D Und dann möchte ich ja auch meine Beziehung pflegen, da ist man dann natürlich auch nicht mehr ganz so elanvoll wenn dann der späte Abend Freizeit gibt ;-) Seit nun fast einem Jahr geht das hier so. Ich sitze, fange an zu schreiben oder rufe mir mein Bearbeitungsprogramm auf, oder stelle zusammen oder oder oder. Fotos seit dem Umzug von Produkten? Hust, sammeln sich immer an und dann muss ich räumen, weil mein Schreibtisch in der Schlafstube steht und das der einzige Raum ist, der noch leicht chaotisch ist. Auch nach 6 Monaten in der neuen Wohnung. Man kommt halt zu nix :-D Der Hauptgrund wird demnächst in einem extra großen Post genau erklärt bzw. gezeigt :-D

Ungehindert dessen haben sich bei mir aber einige viele Produkte (mit Fotos) in den letzten Monaten angesammelt, die auch aufgebraucht wurden. Mit Ergebnissen zwischen: „joah, kann man machen“, „ne, muss nicht sein“ und „ja, superduper“. Dies betrifft Mascaras, Foundation, Bodylotion, Haarpflegezeugs, Lidschatten, Hautcreme, Augenbrauen.


Desweiteren bereite ich aktuell (yeah, Kind gerade in der Wohnung am Spielen und ich sitze im Garten/Hof und habe nun 1 Stunde Zeit zum Tippseln), einige „face of the day“ Posts, „outfit of the day“ Posts und einige „making of’s“ / unbearbeitete Shootingmake up Posts vor. Die Liste der Posts bzw die vorbereiteten Titel liegen schon in den Entwürfen, da ich ja in den letzten 2 Jahren doch einiges vernachlässigt habe. Irgendwie hat sich sehr vieles um Instagram gedreht – klaro, geht ja auch schneller upzuloaden und zu tippseln, da die blogspot App alles andere als produktiv ist. Und wer jetzt sagt, ich solle doch zu wordpress etc, den verweise ich mit galantem Lächeln auf die oben erwähnten Gründe meiner nicht erschienenen Posts hin.

Geplant ist hier auch eine kleine Reihe über unseren Umzug Ende Oktober letzten Jahres und die dazugehörige Grundsanierung unserer jetzigen Wohnung. Gut, über die ganzen vermasselten Dinge bei der Sanierung, die ich heute früh in der Küche stehend wieder begutachtete spreche ich jetzt nicht. Grmpf, regt mich doch noch zu sehr auf.

Ebenso habe ich in der sanierungsbedürftigen jetzigen Wohnung im letzten Jahr (Wahnsinn, es sind nun schon 9 Monate rum seitdem) 3 Selfshot-Shootings gemacht. Auf Instagram hat man ja schon eine ganze Reihe daraus sehen können. Nun möchte ich auch noch die letzten Fotos davon bearbeiten und alles geballt auf dem Blog zeigen. Auch in diesem Jahr habe ich in einem Lostplace ein Selfshooting gemacht. Dieses habe ich mit einem Shooting mit Rene Deutscher verknüpft, sodass an dem Tag 2 verschiedene Shootings stattfanden. Auch dazu wird es Posts (wie immer inclusive Post zu den unbearbeiteten Make ups / Produkten) geben.

Vor 1 Monat, an Karfreitag, hat es mich zu meinem ersten Fotoshooting vor der Kamera in diesem Jahr 2017 verschlagen. Wir waren in einem Hotel und einige der Fotos werden auch hier im Blog landen. Geplant ist auch ein weiteres Fotoshooting mit einer ganz lieben Fotografin im Juni. Hoffentlich können wir alles so dingfest machen, wie wir e suns vorstellen. Der Jieper wieder vor die Kamera zu huschen ist im Moment sowieso da. Aber, bei 4 Berufen von 2 Erwachsenen + einem bald Schulkind, ist das dann immer ein sehr langwieriges Projekt was die Planung angeht.
Tja, was kommt noch (zumindest so mein Plan im Kopf und auf dem Papier), achja, ich möchte auch meine aufgebrauchten Produkte von den letzten 2 Jahren noch hier posten. Notizen gibt es ja immer und ich bin immer wieder über Blogs froh, die auch nach den ersten Hypes noch Postings abgeben. Auch habe ich mir vorgenommen, eine Reihe „Was wurde aus…?“ auf die Beine zu stellen. Viele Produkte, welche ich gesponsert bekam und kritisch hinterfragte haben sich im Laufe der Nutzung noch gewandelt. Sowohl ins Negative als auch ins Positive. Von daher, bleibt gespannt.

Auch das layout meiner Seite möchte ich noch mal etwas verändern. Die Seite mit den Mascarareviews sagt mir noch nicht ganz zu, ebenso wird es noch eine musikalische Seite mit dazugehörigen Links und Postings geben. Denn da hat sich in den letzten 14 Monaten sehr viel getan.

Hm, meine Liste zum Abarbeiten ist ganz schön lang. „Schahatz, ich glaube ich habe nun 5 Monate keine Beziehung mehr mit dir“ grins, nein, Scherz hihi, aber Familie geht mir halt immer noch vor. Auch wenn mir der Blog sehr sehr am Herzen liegt. Wenn ihr in meine Ordner mit zu bearbeitenden Fotos für den Blog schauen könntet, dann würdet ihr das bestätigen hihi.

In diesem Sinne erstmal ein schönes Wochenende und wir lesen uns.

lG ela

Samstag, 29. April 2017

[shootingtime] Test Kisu maerz 2015

Im März 2015 haben wir nach einiger Suche ein klasse Testshooting mit Kisu gehabt. Dieses Testshooting war ein Test für eine kommende Produktion für die Printausgabe des Deutschen Penthouse. Am Ende waren wir mit der Stimmung am Set, dem Umsetzen unserer Wünsche/ posing-/Mimikvorgaben und der eigenen Einbringung von Konzentration, Professionalität, Ideen so zufrieden, dass wir mit Kisu ein Hotelshooting für die Printausgabe umsetzten und Kisu daraufhin im Penthouse landete :-)

Fotograf: René Deutscher
model: Kisu
hair/make up: Manuela Hiller Visagistik

Urheberrechte wie immer bei uns

Hier nun ein kleiner Auszug aus den entstandenen Testfotos. Das Make up mit Produktauflistung und unbearbeiteten Close ups findet ihr HIER (folgt noch)






Stay tuned. Ich bin gerade fleißig am Vorbereiten neuer Blogposts, sodass es hier in den nächsten Wochen wieder belebter wird :-)

glG

ela










Dienstag, 7. Februar 2017

[Review] Neutrogena Hydro Boost Aqua Gel + Gelee Reinigungslotion



Vor nun 2 Wochen erreichte mich unverhofft ein Päckchen von Rossmann. Natürlich habe ich nicht, wie auf Instagram noch angekündigt, 4 Tage bis zum Teststart warten können, sondern habe meine Pflegeroutine sofort umgestellt. :-D Gut, man kann jetzt weg klicken ;-) Jedoch wissen meine Leser bereits, dass ich immer alles sehr akribisch auseinander nehme und nichts beschönige. Mich also auch auf meine alleinige Nase und Empfindungen verlasse und dies auch schreibe, egal ob positiv oder negativ.

Die Serie enthält Hyaluronsäure, oder neuer auch  Hyaluronan genannt, ist in unser aller Bindegewebe enthalten. Dieses Produkt kann extrem viel Wasser speichern (bis zu 6l pro 1 Gramm H.). Im menschlichen Glaskörper der Auges sind zum Beispiel nur 2% Hyaluronan enthalten und dafür 98% Wasser. Auch der Gallertkern zwischen unseren Wirbeln enthält Hyaluronan, weshalb die Wirbel unseren Körper tragen können, da dieser Gallertkern nicht komprimiert wird. Auch unsere Gelenke bleiben dadurch "geschmiert" und bewegungsfähig. Unser Gehirn benötigt Hyaluronan ebenso dringend wie die Medizin (Nasenspray, Halstabletten, Augentropfen), um ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern. Aufgrund des natürlichen Vorkommens wird Hyaluronan vielen von uns vor allem aus der Schönheitschirurgie ein Begriff sein: Aufspritzen von Lippen/Falten etc, da es natürlich abgebaut wird/werden kann. Diesen Punkt möchte ich hier nicht vertiefen. Es soll nur die Vielfältigkeit aufgrund der Natur im menschlichen Körper aufzeigen. Wir wollen also aufpolstern. Nichts anderes versprechen die Produkte der Reihe: Aufpolsterung durch Bindung von Wasser in der Zellen/der Haut. Nichtsdesto trotz darf man die anderen Punkte (Schlaf, trinken, gesunde Ernährung, frische Luft) nicht vernachlässigen. Die Reihe ist quasi eine Ergänzung zur Lebenseinstellung, aber kein ersatz- oder gar Ausweichprodukt für eine ungesunde Lebensführung. 

Insgesamt beinhaltet die Serie 6 Produkte: zur Pflege 2 Produkte (Aqua Gel und Creme Gel) und zur Reinigung sogar 4 Produkte (Mizellenwasser, Aqua Reinigungsgel, Gelée Reinigungslotion und Aqua Reinigungstücher).

Beide Produkte beinhalten die Farben Blau und Weiß. Schon allein dieser Punkt gibt ihnen von außen gesehen Eleganz. Der Blauton ist recht kühl gehalten, passend zum Thema Wasser / Hyaluronan. Sowohl das Aqua Gel, als auch die Gelée Reinigungslotion sind zart hellblau-milchig transparent und hinterlassen ein geliges, aber sehr schnell einziehendes Gefühl auf der Haut.


Kommen wir nun also zu 2 Produkten aus der Hydro Boost Reihe.



Neutrogena Hydro Boost Gelée Reinigungslotion

Der Hersteller verspricht bei diesem Produkt folgende Punkte:


"Ein innovatives Reinigungsprodukt, das die Leichtigkeit eines Gels mit der Effizienz einer Reinigungslotion verbindet. Es reinigt die Haut von Make-up, Schmutz und Talg und hinterlässt sie restlos sauber. Die besondere Formel schützt die Hautschutzbarriere und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Somit fühlt sich die Haut nach der Reinigung nicht trocken und strapaziert an, sondernd erfrischt, rein und spürbar geschmeidig. 

Ölfrei. Auch für sensible Haut geeignet. Augenärztlich getestet.

Mit einem Wattepad auf Gesicht, Augenpartie und Lippen auftragen. Kein Abwaschen nötig."



Kommen wir nun zu meinem Empfinden bzw den Ergebnisse auf meiner Haut:


Das Produkt selber riecht extrem frisch und kühl und erinnert mich ein wenig an die ganzen Pflegeprodukte, welche Gurkenextrakt und Aloe Vera enthalten. Insgesamt ist der Duft angenehm zurückhaltend und nicht unangenehm aufdringlich wie bei manch einem Gurkenextraktprodukt.  Schonmal ein großer Pluspunkt, wenn es um Feuchtigkeit geht. Auch die Konsistenz erinnert an Gelée, allerdings mehr an sehr flüssiges Gelée, was ich aber persönlich nicht als negativ empfinde. Dadurch lässt es sich gut auf dem Gesicht verteilen, erweckt aber bei mir dadurch auch den Eindruck, eher auf der Haut zu liegen, statt in die Poren einzudringen. 

Nun hat meine Haut mir im Moment einen Strich durch die Rechnung gemacht. Durch die letzten 4 Wochen bis zu -12 Grad und mit Schnee, im Wechsel mit warmen Temperaturen der Innenräume, Krankheit von Noah und mir, hormonellen Verwirrungen und auch noch VIEL ZUWENIG Flüssigkeit, hat sich meine Haut von Normalhaut eher in Richtung trockener Haut verändert. Von daher muss ich einige Abstriche machen, die NICHT in die Bewertung fallen, da die Wirkung bei trockener Haut nochmal anders gemessen wird, als bei normaler Haut. Meine Augen haben bei der benutzung des Produktes keinerlei Probleme. Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, dass ich in der Region recht empfindlich bin und keinerlei Kompromisse eingehe, wenn es um meine Augen, deren Empfindlichkeit und meine Wimpern geht. Hier also ein absoluter Pluspunkt. 





Der Auftrag der Gelée Reinigungslotion ist recht einfach: pumpen, mit dem Wattepad im Gesicht verteilen, leichten kreisenden Druck ausüben und mit einem trockenen Wattepad abnehmen. Laut Hersteller (und der üblichen Vorgehensweise bei solchen Reinigungsprodukten) ist kein nachträgliches Waschen mit Wasser/Mizellenlösung notwendig. Doch genau hier kommen für mich 2 Haken ins Spiel: 

1, Reinigung. Ja, was soll ich zur Reinigung sagen? Vielleicht bin ich extrem pingelig? Oder trage meine Make up Produkte zu gut versiegelt auf? Bei einer Reinigung meiner Haut ohne das Tragen von Foundation/Puder/Augenmake up, sondern nur durch die Benutzung einer Tagescreme, reinigt das Produkt sehr gut. Es bleiben auf einem trockenen Wattepad keinerlei Rückstände. ebensowenig bei der nachträglichen Benutzung eines Mizellenwassers oder gar bei dem nächträglichen Reinigen durch Wasser (ich sage nur weißes Handtuch). Allerdings hat das Produkt Probleme mit meiner Mascara. Trage ich tagsüber nun Make up, dann schafft es die Gelée Reinigungslotion keineswegs alles der foundation/des Augenmakeups oder gar der Mascara zu netfernen. Dafür werden andere Produkte notwendig. Auch wenn man durch die Reinigung ein extrem sauberes und frisches Gefühl bekommt, so sollte man doch danach mal das Mizellenwasser nutzen, um zu sehen, wieviel Restprodukt noch übrig bleibt. und ich spreche hierbei nicht von Foundation + Primer, sondern von Foundation only. Wie es dann mit einem Primer ausschaut, das kann man sich ja denken ;-)

2, Ich mag es nicht, auf meiner Haut grundsätzlich noch einen Rest Schmutz zu haben, bevor ich ein Serum + Creme/ Gelee auftrage. Ich persönlich wasche grundsätzlich nach, oder, benutze grundsätzlich ein Mizellenwasser. bin ich daheim, dann wird das Mizellenwasser angewendet. Bin ich unterwegs, dann wird mit Wasser nachgewaschen. Da ich hier die Wirkung nicht durch ein anderes Produkt beeinflussen möchte, muss das Wasser her. Durch den in Punkt 1 angesprochenen Fakt der nicht kompletten Reinigung, ist dies hier leider noch mehr notwendig. Da meine Haut im Moment, wie bereits erwähnt, in Richtung trockene Haut tendiert, ist das Reinigen mit Wasser danach leider kontraproduktiv. Meine Haut spannt extrem und fängt leicht na zu schuppen. Für normale bis Mischhaut ist das Produkt allerdings eher geeignet. So, wie ich meine Normalhaut kenne, hätte sie danach keinerlei Probleme. Auszutesten wäre sicherlich noch das Mizellenwasser der Hydro Boost Serie in Kombination mit der Gelée Reinigungslotion. 

200ml = 4,99€



Inhaltsstoffe (für die Interessierten unter euch)

Aqua, Glycerin, Butylene Glycol, Sodium Hydrolyzed Potato Starch Dodecenylsuccinate, Polysorbate20, Sodium Hyaluronate, Ethylhexylglycerin, Hydroxyacetophenone, Poloxamer 188, PEG-100 Stearate, Glyceryl Stearate, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Sodium Polyacrylate, Zea Mays Starch, Disodium EDTA, Sodium Hydroxide, Tocopherol, BHT, Parfum







Neutrogena Hydro Boost Aqua Gel

 Der Hersteller verspricht bei diesem Produkt folgende Punkte:

"Das Hydro Boost Aqua Gel ist eine besondere Feuchtigkeitspflege mit einer leichten Textur und einem langanhaltenden feuchtigkeitsspendenden Effekt. Es erfrischt sofort und versorgt die Haut 24 h mit intensiver Feuchtigkeit. Die Formel mit dem innovativen Hyaluron-Gel-Komplex mit Hyaluronsäure, einem natürlichen Bestandteil der Haut, hilft:
  • die Epidermis mit Feuchtigkeit zu füllen und einen Feuchtigkeitsspeicher aufzubauen.
  • die Hautschutzbarriere zu schützen und 24h kontinuierlich Feuchtigkeit abzugeben.
Die Haut ist glatt, spürbar geschmeidig und erfrischt.
  • Ölfrei
  • Verstopft die Poren nicht
Täglich nach gründlicher Reinigung auf Gesicht und Hals in kreisenden Bewegungen auftragen."



Kommen wir nun zu meinem Empfinden bzw den Ergebnisse auf meiner Haut:

Auch hier war mein erster Eindruck sehr gut. Vom Duft her erinnert es mich auch hier an eine Mischung aus Gurkenextrakt und Aloe Vera. Aber, da ist noch ein anderer sehr dezenter und sehr angenehmer Duft zu erschnuppern. Ich bin mir aber nicht sicher, welcher Duft es ist, da er auch sehr schnell auf der Haut verfliegt. Sobald man den Tiegel geöffnet hat, nimmt man auch hier den oben genannten Duft wahr. Das Produkt fühlt sich leicht glitschig an. Wer nicht auf Schleim steht, der wird sich hier vielleicht etwas überwinden müssen. Direkt beim Auftragen bereits ist festzustellen, dass das Aqua Gel tatsächlich leicht kühlt. Auch gebe ich dem Hersteller recht, dass nach dem Einziehen des Gels ein samtweicher und erfrischter Eindruck entsteht. Ich nutze die Creme derzeit morgens und abends als Grundlage. Mir selber fällt allerdings auf, dass meine Halspartie wesentlich mehr vom Produkt benötigt. *ich werde wohl doch alt * Das Gefühl von frischer praller Haut - im Vergleich  zu meinen sonstigen Cremes - stimmt ebenfalls ganztags. Allerdings stelle ich fest, dass mir das Gel in der wärmeren Zeit besser zusagen wird. Vor allem im Sommer, unter Sonnenschutz, dürfte es ideal für die Haut arbeiten. Für die sehr kalte Zeit, welche wir hier hatten, reicht mir der Schutz dann doch nicht. In den letzten 4 Wochen hatten wir bis zu -12 Grad täglich. Da spannte die Haut dann doch öfters.





Beim Auftrag lässt sich das Gel zügig und leicht verteilen und zieht sofort ein. und hinterlässt ein leichtes Gefühl auf der Haut. Anders als von den meisten Herstellern angegeben, halte ich nichts vom kreisenden Einmassieren. Nachdem ich das Gel (alternativ Cremes) aufgetragen habe, halte ich es wie viele Japanerinnen: ich klopfe es leicht ein. Das mache ich mittlerweile seit 1998, also 18 Jahre) und habe immer wieder ein besseres Einzugsgefühl in die Haut als beim bloßen Verstreichen auf der Haut. Auch lässt sich die Foundation hinterher besser verteilen und setzt sich nicht ab. Damals habe ich es durch Qui Gong und Fengshui so kennen gelernt bzw bin darauf gestoßen und wasche mir seitdem mein Gesicht auch 3-4 mal eiskalt ab zum Abschluss nach der Reinigung :-) 





Trotz meiner aktuellen Tendenz zur trockenen Haut kann ich das Aqua Gel empfehlen, da es die Haut tatsächlich gut erfrischt.





Inhaltsstoffe (für die Interessierten unter euch)
Aqua, Dimethicone, Glycerin, Dimethicone/Vinyl Dimethicone Crosspolymer, Sodium Hyaluronate, Ethylhexylglycerin, Dimethiconol, Cetearyl Olivate, Sorbitan Olivate, Laureth-7, C12-14 Pareth-12, Polyacrylamide, Dimethicone Crosspolymer, Carbomer, C13-14 Isoparaffin, Sodium Hydroxide, Phenoxyethanol, Chlorphenesin, Methylparaben, Benzoic Acid, Parfum, CI 42090

50ml = 12,99€




Fazit:

Gelée Reinigungslotion:
Normale und Mischhaut können mit dem Produkt recht gut umgehen. Da sollte es dann auch zu keiner Austrocknung kommen. Als Reinigung für mich in der wärmeren Zeit ohne Sonnenschutzfaktor, wenn ich fast nur in Räumen bin absolut denkbar. Sobald Sonnencreme/Foundation ins Spiel kommt, dann nur mit Reinigung durch ein anderes Produkt.Zur Reinigung für Swatches für Swatchfotos/Produktfotos ist die Lotion allerdings sehr gut geeignet, da es hier ja nicht um die Tiefenreinigung geht.


Aqua Gel:
Insgesamt ein sehr gutes Produkt, welches hält, was der Hersteller verspricht. Es pflegt, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, pflegt sie samtweich und ist nicht aufdringlich für nachfolgende Schminkprodukte. Von beiden getesteten Produkten der absolute Favourit und sehr zu empfehlen. 

Im Laufe der nächsten Monate werde ich noch eine abschließende Review schreiben, inwieweit sich die nun angekündigten Tendenzen  bestätigt oder verändert haben. Auch möchte ich das Aqua Gel im Vergleich mit meinen Foundations aus meinem Visagistikbereich testen, um zu schauen, inwieweit ich das Gel eventuell in meinen Kundenbereich mit einbauen kann. 

Habt ihr euch Produkte der Serie geholt oder erhalten? Wie ist eure Meinung dazu? Vor allem zu den anderen Produkten der Serie? 

lG ela

*PR Sample

Sonntag, 5. Februar 2017

[selfshot time] nude make up - old apartmentstyle

Eigentlich sitze ich gerade über meiner Review zur neuen Aqua-gelee-creme/ Gelee Reinigungslotion der Hydro Boost Reihe von Neutrogena, als es mich wie einen Blitz durchfuhr, dass ich meine Selfies alle noch gar nicht im 300dpi Format gespeichert habe. Für das schnelle Hochladen im Inet reichen auch 72dpi aus. Tja, und wie ich nun feststellen durfte, konnte ich von einem Make up noch die Fotos im Bearbeitungsmodus schnell passend speichern. Die beiden anderen Make ups waren in bereits verschobenen Ordnern, weshalb Lightroom sie nicht mehr finden kann. Grmpf. Also dann alles von vorn. Ich könnte heulen. 

Also kommen wir nun zu den geretteten und schon entwickelten Fotos mit nude Make up. Die Close ups zum Make up samt Produktliste wird es demnächst ebenfalls geben. 

Alle Fotos sind mit dem Selbstauslöser entstanden und so ein bissl bedauer ich ja, dass wir keine Zeit hatten, um große Shootings in dieser genialen abgefrackten Location zu machen. Mittlerweile ist die Wohnung saniert, und wir wohnen darin. Alle Fotos sind im August 2016 entstanden. In diesem Raum befindet sich mittlerweile unsere Stube und nichts erinnert mehr groß an den wunderbaren Charme von davor. Zum Wohnen ist sowas dann doch nicht wirklich geeignet. Seufz. Und ich stelle fest, mein Verlangen nach Lostplaces steigt gerade wieder gewaltig. :-(  

Wie immer gilt: Urheberrecht beim Fotogrfen /  mir :-) 
hair/makeup/style: myself 





















glG

ela